Schulbibliothek

Zurück zur Startseite

Ausstattung

Seit 2006 gibt es an der Liesel Anspacher-Schule einen Ort , an dem Schüler und Schülerinnen und Lehrer und Lehrerinnen Bücher und andere Medien ausleihen können.

Angefangen hat es mit einem ganz kleinen Bestand an Büchern.

Mit ca. 4000 Medien verfügt die Bibliothek jetzt über einen noch überschaubaren Bestand an Romanen, Sachbüchern, Mangas, Lehrermaterial, Klassensätzen, CD`s und DVDs.

Die Bibliothek befindet sich im Obergeschoss der Schule. Es ist ein heller Raum mit vielen Fenstern. Zur Bibliothek gehört ein Balkon, dort befinden sich fünf Arbeitsbereiche und ein Strandkorb zum gemütlichen Verweilen, zum Lesen und zum Arbeiten.

In der Bibliothek gibt es 4 Arbeitsbereiche für jeweils 4 SchülerInnen. Im ganzen Raum verteilt bieten Sitzsäcke in den Pausen und in der Mittagsfreizeit Gelegenheit zur sinnvollen Freizeitgestaltung.

Es steht ein PC- Arbeitsplatz mit Internetanschluss zur Verfügung. Hier haben die SchülerInnen die Gelegenheit, selbstständig für den Unterricht zu recherchieren und Informationen auszudrucken. In der Bibliothek besteht die Möglichkeit, Informationen aus Büchern zu kopieren.

Die aktuellen Tageszeitungen und durch den Lesezirkel regelmäßig wechselnde Zeitschriften sind ebenfalls vorhanden.

Benutzerordnung

Bei der Einführung in die Bibliothek werden die SchülerInnen in die Nutzung eingewiesen.

Die neuen 5 Klassen werden durch eine Bibliotheksrallye mit den Leitlinien der Bibliothek in Kenntnis gesetzt.

Bei Betreten der Bibliothek erkennt jeder Benutzer die Benutzerordnung an.

Die Bibliothek ist ein Informations- Lern- Arbeits- und Freizeitort, der allen zur kostenlosen Benutzung zur Verfügung steht.

Öffnungszeiten

Montag – Donnerstag 09.00 – 13.30 Uhr

Verhalten in der Bibliothek

  • Essen,Trinken und Telefonieren ist in der Bibliothek nicht erlaubt.
  • Die Bibliothek ist ein Raum der Stille, gegenseitige Rücksichtnahme wird erwartet.
  • Jeder hat das Recht ungestört zu lesen.

Ausleihe

  • Alle SchülerInnen erhalten einen Bibliotheksausweis, der Ausweis kann nur zusammen mit einem gültigen Schülerausweis benutzt werden.
  • Das Ausleihen der Medien ist kostenlos.
  • Ausgeliehene Medien können vorgemerkt werden.
  • Jedes Medium, das die Bibliothek verlässt, muss verbucht werden.
  • Lexika, Nachschlagewerke und Zeitschriften können nicht ausgeliehen werden.
  • Jeder Schüler bekommt eine Benutzungsordnung für die Erziehungsberechtigen mit.
  • Die ausgeliehenen Medien müssen sorgfältig behandelt werden. Auffällige Defekte müssen bei der Rückgabe gemeldet werden. Bei Verlust oder Beschädigung wird Schadenersatz verlangt.

Medienwünsche

Die Bibliothek versucht die Wünsche der SchülerInnen zu berücksichtigen. Bei Büchern, Filmen oder CDs, die unbedingt in den Bestand der Bibliothek aufgenommen werden sollen, teilt uns eure Wünsche bitte mit.

Meldet euch einfach in der Bibliothek oder schreibt eine E-Mail.

Leseförderung

Vorlesewettbewerb der Schule

Jedes Jahr im November und Dezember wird an der Schule der Vorlesewettbewerb durchgeführt. Der Vorlesewettbewerb ist eine Aktion des Börsenvereins des Deutschen Buchhandel.

www.vorlesewettbewerb.de

Der Wettbewerb findet an unserer Schule seit 2004 statt und ist inzwischen eine ständige Einrichtung in den 6. Jahrgängen.

Die SchülerInnen des 6. Jahrgangs lesen aus einem selbstgewählten Text (etwa 3 Minuten) vorgelesen. Dort werden dann drei Klassensieger aus jeder Klasse ermittelt.

Zum Entscheid treffen sich die Klassensieger der verschiedenen Klassen in der Bibliothek, um den Schulsieger zu ermitteln. Dort müssen die SchülerInnen zusätzlich zu ihrem selbst ausgewählten Text einen Überraschungstext vorlesen.

Die Jury besteht aus dem Vorjahressieger, einer Deutschlehrerin, der Leiterin der Bibliothek und den Lesesouts der Schule.

Leseförderung mit Antolin (www.antolin.de)

Antolin ist das Buchportal im Internet für SchülerInnen von der ersten bis zur zehnten Klasse! Hier wählen SchülerInnen eigenständig Buchtitel aus, die sie bereits gelesen haben oder noch lesen möchten. Nach dem Lesen beantworten sie dann mit Hilfe von Antolin Fragen zu dem jeweiligen Buch. Auf einem persönlichen Konto werden Lesepunkte gesammelt sowie die Anzahl und die Titel der gelesenen Bücher angezeigt.

Seit 2008 besitzt die Schule eine Antolinlizenz. Die Schulbibliothek bietet Schulklassen Antolineinführungen an. Die SchülerInnen lernen hier mit Antolin umzugehen und wie sie in der Bibliothek passende Antolin-Bücher finden.

Lesementoring

Seit 2011 bilden wir hier in der Schule Lesementoren aus. Die Lesementoren werden von speziell geschulten Fachkräften hier an der Schule von der Bibliotheksleitung und einem Mitarbeiter von SoFa in einem dreitägigen Workshop ausgebildet, beraten und unterstützt. Die BeraterInnen ( Bibliothek) haben außerdem die Lizenz zur Vergabe des „Kompetenznachweis Kultur“, d.h., sie stellen den Jugendlichen, die in dem Projekt ein halbes Jahr oder länger aktiv mitarbeiten und zeigen, welche Kompetenzen in ihnen stecken, ein individuelles Zertifikat über ihre persönlichen Schlüsselkompetenzen aus. Dieses Zertifikat ist nicht nur ein sehr wertschätzendes, gründliches Feedback zu den Leistungen und zur Persönlichkeitsentwicklung, es hat schon einigen Jugendlichen gute Dienste bei der Bewerbung um Praktika, Ausbildungsplätze oder Stipendien geleistet.

Weitere Info : www.Kompetenznachweis.de

Die Mentoren unserer Schule leiten ehrenamtlich ein Schulhalbjahr lang einmal wöchentlich zu zweit oder zu dritt eine Lesementoring- Gruppe mit sechs bis sieben GrundschülerInnen in der Astrid-Lindgren Schule. In diesem jahr sind es erstmals Kinder aus dem Hort der Grundschule am Paulsberg. Die Gruppe beschäftigt sich mit Wörtern und Geschichten. Sie lesen und erzählen, spielen Theater und machen Bewegungsspiele.

Weitere Info: www.lesementoring.de

Die Lesescouts stellen sich vor

Seit November 2012 gibt es in der Liesel Anspacher-Schule Lesescouts.

10 Schulen wurden vom Niedersächsischen Kultusministerium ausgewählt, dieses Projekt durchzuführen.

Zu Beginn wurden die Lesescouts in einem mehrstündigen Projekt zu Lesescouts ausgebildet.

Die Aufgabe der Lesescouts ist, ihre Lesefreude an Büchern und am Lesen an Gleichaltrige weiterzugeben.

Jeden Mittwoch ist um 11.20 Uhr ein Treffen der Lesescouts in der Bibliothek, dort überlegen wir uns Projekte, die wir gemeinsam mit den SchülerInnen durchführen können. Wenn du neugierig bist, dann schau doch einfach einmal vorbei, Unterstützung können wir immer gebrauchen.

Im letztem Jahr haben wir uns an der Uni Bremen über kriminal- technische Verfahren informiert und praktisch durchgeführt.

Im Anschluss haben wir mit den SchülerInnen der fünften und sechsten Klassen ein Krimi gelesen und als Höhepunkt die kriminalistischen Untersuchungen mit ihnen durchgeführt.

Viel Zeit hat den Lesesouts 2012 die Gestaltung des Lesekalenders „Leseland Niedersachsen“ gekostet. Aber es hat sich gelohnt. Der Kalender 2014 kann in der Bibliothek begutachtet werden.

Ein Höhepunkt der Lesesouts war auch die Geocaching- Tour nach dem Buch Martin unter Druck. Alle SchülerInnen der 7. Klasse mussten das Buch Martin unter Druck lesen.

Nach dem Lesen gab es eine theoretische und praktische Einführung in das Geocaching Gerät.

Danach ging es in verschiedenen Gruppen auf Tour in den bei uns nahegelegenen Stadtwald.

Nur wer die Fragen aus dem Buch richtig beantworten konnte, konnte die richtigen Koordinaten in das GPS eingeben und ans Ziel gelangen.

Ein Buchcasting mit den 5. Klassen hat den Lesesouts und den SchülerInnen viel Spaß gemacht.

Gewonnen hat das Buch“ Gregs Tagebuch „ Von Idioten umzingelt“.

Ende des Jahres 2012 haben die Lesescouts in einem Kaufrausch in Bremen über 30 neue Sachbücher, Romane und Mangas erstanden.

Die Geocaching- Touren sind ein Renner an unserer Schule geworden. Zweimal haben die Lesescouts 2013 diese Tour mit verschiedenen Klassen durchgeführt. Immer war die Voraussetzung ein Buch zu lesen. Weitere Anfragen anderer Klassen und Schulen an diesen Touren sind schon vorgemerkt.

Die Vorbereitung zum Bundesweiten Vorlesetag 2013 in der Schule hat den Lesescouts viel Spaß gemacht. Wir haben ganz unterschiedliche Vorleser ( Buchhändlerinnen , den Leiter der Polizei und eine Kinderärztin ) in die Schule eingeladen. Es war sehr interessant, aus welchen Büchern sie den Schülern aus den 6. und 7. Klassen vorgelesen haben.

Weitere Informationen unter:

www.lesescouts.de/

Ehrenamtliche Leselernhelfer in der Schule

Die Bibliotheksleitung hat das Zertifikat Multiplikatorin der Leseföderung.

Schwerpunkt ist die Ausbildung und Fortbildung der ehrenamtlichen Leselernhelfer.

Dazu gehören u.a. regelmäßige Fortbildungsangebote für Leselernhelfer.

Die Leselernhelfer erlernen den theoretischen und praktischen Umgang mit dem Easi Speak.

2007 ist die erste Leselernhelferin an die Schule gekommen, um SchülerInnen in ihrer Lesekompetenz zu helfen.

Inzwischen kommen 17 ehrenamtliche Leselernhelfer in die Schule und betreuen einmal in der Woche 27 SchülerInnen, die Schwierigkeiten mit dem Lesen und Textverständnis haben, durch gezielte Einzelbetreuung. In dieser gezielten Eins-zu Eins-Begleitung können SchülerInnen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen Schwierigkeiten im Umgang mit der deutschen Sprache haben, an Texte herangeführt und zum Zuhören und Lesen motiviert werden .Es besteht kein Leistungsdruck sondern eine entspannte Situation, oft entwickelt sich eine emotionale Bindung und der Schüler erfährt Wertschätzung. Diese individuelle Leseförderung eröffnet wertvolle Chancen zur persönlichen Weiterentwicklung.

Die Koordination und Kooperation zwischen Lehrern, SchülerInnen und Leselernhelfern läuft über die Bibliotheksleitung.

Autorenlesungen

Margret Steenfatt
Im Juni 2007 war Margret Steenfatt Gast bei uns in der Schule. Sie las für den 10.Jahrgang aus ihrem Buch “ Nele“. ( Sexueller Missbrauch)vor. Die SchülerInnen fassten schnell Vertrauen zu der Schriftstellerin und sprachen mit ihr über Themen, die im Buch thematisiert wurden.

Margret Steenfatt (* 7. Januar 1935 in Hamburg) ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie schreibt seit 1970 vor allem Romane und Erzählungen für Jugendliche, veröffentlicht aber auch Drehbücher, Theaterstücke und Hörspiele.Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher, in denen sie soziale Probleme wie z.B. Rechtsradikalismus („Hass im Herzen“) oder Drogen („Immer mega – immer fun“) anspricht.

Wolfram Hänel

Am Mittwoch, den 10. Juni.2009 las Wolfram Hänel in der Schule. Über 2 Stunden konnten die SchülerInnen aus den 7 Jahrgängen dem Autor lauschen. Nach seinen Kostproben aus den Büchern „Lola und Glatze“ sowie „ Alk- außer Kontrolle“.

gab Herr Hänel den Jugendlichen reichlich Zeit für Fragen.

Wolfram Hänel (* 7. März 1956 in Fulda) ist ein deutscher Schriftsteller; er schreibt auch unter dem Pseudonym Kurt Appaz. Er wurde vor allem als Autor von Kinder- und Jugendliteratur bekannt.

Inge Meyer-Dietrich

Im März 2010 durften wir in der Schule Frau Inge Meyer- Dietrichs begrüßen.

Inge Meyer-Dietrich (* 27. Dezember 1944 in Dahle, jetzt Altena) ist eine deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin.

Nach ihrer Lesung aus dem Buch „ Und das nennt ihr Mut“ hatten die SchülerInnen der 8. Jahrgängen, die sich intensiv auf das Thema vorbereitet hatten, Zeit , Fragen an die Autorin zu stellen.

Lennard Bertzbach (* 24. Januar 1988 in Bremen) ist ein deutscher Schauspieler.

Ein Höhepunkt für die SchülerInnen der 5. Jahrgänge war, als Herr Bertzbach 2010 zugesagt hatte, aus dem Buch „ Die Wilden Kerle“ „ Der Teufelkopf wird zum Hexenkessel“ in der Bibliothek zu lesen.

Herr Bertzbach hat in dem Film die Rolle des Gonzales, den Anführer der Skatergang gespielt.

Nach der Lesung hatten die Schüler viele Fragen an den Schauspieler, am wichtigsten war im Anschluss die Autogrammvergabe.